Nationalmannschaft & Turniere
Am Ende jeder Saison ruht der Ligabetrieb – und die besten Spieler der Welt treffen sich zum großen Turnier. Deine Profis werden automatisch für ihr Heimatland nominiert, und wenn du willst, stehst du selbst an der Seitenlinie: Als Nationaltrainer stellst du auf, gibst die Taktik vor und kannst dir den Titel holen, den es sonst nirgends gibt.
Der Turnier-Rhythmus
Welches Turnier ansteht, hängt von der Saison ab – und davon, wie deine Welt aufgebaut ist:
- Gerade Saisons – die Weltmeisterschaft: 32 Nationen aus allen sechs Verbänden.
- Ungerade Saisons – die Kontinentalturniere: Europa-, Südamerika-, Nordamerika-, Asien-, Afrika- und Ozeanienmeisterschaft laufen parallel.
In den reinen Europa-Welten gibt es nur die Europameisterschaft – und damit nur in den ungeraden Saisons ein Turnier; die geraden Saisons laufen dort ohne Länderspiele durch. In kompletten Welten mit allen Verbänden ist jede Saison Turniersaison.
Die Formate
| Turnier | Teilnehmer | Gruppenphase | K.-o.-Phase |
|---|---|---|---|
| Weltmeisterschaft | 32 | 8 Gruppen à 4, 3 Spieltage | Achtelfinale → Finale (63 Spiele) |
| Europa, Afrika, Asien, Nordamerika | 16 | 4 Gruppen à 4, 3 Spieltage | Viertelfinale → Finale (31 Spiele) |
| Südamerika, Ozeanien | 10 | 2 Gruppen à 5, 5 Spieltage | direkt ins Halbfinale (23 Spiele) |
Weiter kommen überall die besten zwei jeder Gruppe. Dort entscheiden Punkte, dann die Tordifferenz, dann der direkte Vergleich. In der K.-o.-Runde geht es wie im Pokal weiter: Steht es nach 90 Minuten unentschieden, folgen Verlängerung und notfalls das Elfmeterschießen. Der Turnierbaum steht von Anfang an fest und ist gespreizt – Gruppengegner können sich frühestens im Finale wiedersehen. Ein Spiel um Platz 3 gibt es nicht.
Das komplette Turnier läuft in vier Tagen: an den Saisontagen 2 bis 5, jeweils um 11:00 und 18:30 Uhr. Die Liga pausiert in dieser Zeit – du musst dich also nie zwischen Klub und Nationalelf entscheiden. Ausgelost wird in der Nacht zum ersten Saisontag, das Finale steigt am vierten Turniertag abends.
Wer sich qualifiziert
Es gibt keine Qualifikationsspiele: Über die Teilnahme entscheidet die Fünfjahreswertung der Länder – dieselbe Rechnung, die auch die internationalen Startplätze verteilt, gemessen über die fünf Saisons vor dem Turnier. Bei den Kontinentalturnieren rücken schlicht die besten Nationen des jeweiligen Verbands nach. Bei der WM hat jeder Verband ein festes Kontingent:
| Verband | WM-Startplätze |
|---|---|
| Europa | 14 |
| Südamerika | 5 |
| Afrika | 5 |
| Asien | 4 |
| Nordamerika | 3 |
| Ozeanien | 1 |
Die Auslosung läuft anschließend über Setztöpfe: Die stärksten Nationen der Wertung landen in Topf 1, die schwächsten im letzten Topf, und jede Gruppe bekommt aus jedem Topf genau ein Team. Bei der WM gilt zusätzlich, dass höchstens zwei europäische Mannschaften in derselben Gruppe stehen dürfen.
Der Kader
Nominiert wird automatisch: Jedes Land stellt einen 26er-Kader auf, positionsweise besetzt mit den stärksten Spielern seiner Staatsangehörigkeit – 3 Torhüter, 8 Verteidiger, 11 Mittelfeldspieler und 4 Stürmer. Bei gleicher Stärke hat der jüngere Spieler die Nase vorn. Voraussetzung ist ein laufender Vereinsvertrag: Wer vereinslos ist, wird nicht nominiert und verliert seinen Platz an den nächstbesten.
Der Kader wird zum Saisonstart und noch einmal zur Halbserie komplett neu gezogen; dazwischen rückt täglich nach, wer für einen vereinslos gewordenen Spieler infrage kommt. Ein Vereinswechsel schadet der Nominierung übrigens nicht. Du siehst den aktuellen Kader jederzeit im Nationalmannschafts-Screen, und in der Spielerakte deiner Profis taucht ein eigener Länderspiel-Block mit Einsätzen und Toren auf.
Eine Nominierung ist ein Qualitätssiegel – und bringt bares Geld: Für jeden abgestellten Nationalspieler bekommt sein Verein eine Abstellungsprämie von 50.000 pro Turniertag, über die vier Turniertage also 200.000 je Spieler. Gezahlt wird für die Nominierung, nicht für Einsätze – auch der dritte Torhüter bringt die volle Prämie. Wer viele Nationalspieler ausgebildet hat, verdient am Turnier kräftig mit, ohne selbst dabei zu sein.
Nationaltrainer werden
Die Traineramtszeit gilt immer für ein Turnier. Besetzt werden die Posten in den letzten drei Tagen der Vorsaison, in drei Runden mit steigender Freiheit:
| Runde | Worauf du dich bewerben kannst |
|---|---|
| Runde 1 | Nur auf das Land, in dem dein Verein spielt – das Heimatland hat Vorrang. |
| Runde 2 | Auf bis zu drei beliebige Nationen, die noch keinen Trainer haben. |
| Runde 3 | Noch einmal auf bis zu drei Nationen – alles, was dann noch frei ist. |
Jede Nacht entscheidet der Verband. Bewerben sich mehrere Manager auf dasselbe Land, gewinnt der mit der besten Ballon-d'KoF-Wertung als Manager; bei Gleichstand entscheiden die Managerpunkte und zuletzt das Los. Du kannst pro Saison nur eine Nationalmannschaft übernehmen – wer ein Land bekommt, dessen übrige Bewerbungen verfallen automatisch. Nationen ohne Bewerber spielen das Turnier im Automatikbetrieb.
Aufstellen & coachen
Als Nationaltrainer brauchst du keinen Extra-Screen: Die Länderspiele tauchen einfach in deiner gewohnten Aufstellung und Taktik auf – auf der Startseite ebenso wie im Spieltags-Ablauf. Weil in den Turniertagen kein Ligabetrieb läuft, kommen sich Verein und Nationalmannschaft dabei nie in die Quere. Du stellst aus dem 26er-Kader auf, wählst deine Formation und hinterlegst Ausrichtung, Einsatz, Härte und geplante Wechsel wie gewohnt.
Die Taktik-Kurven darfst du dabei aus deinem Vereinsalltag übernehmen – „Letzte laden" greift auf deine zuletzt gespeicherte Einstellung zurück. Die geplanten Wechsel bleiben dagegen getrennt: Nationalelf und Klub haben schließlich völlig verschiedene Kader. Stellst du gar nicht auf, übernimmt die Automatik ein ausgewogenes 4-4-2 aus den stärksten verfügbaren Spielern.
Was im Turnier anders ist
Länderspiele sind ein Wettbewerb für sich – sie sollen deinem Verein weder schaden noch heimlich Vorteile bringen:
- Keine Nebenwirkungen für den Klub: Frische, Kondition, Motivation und Training bleiben unberührt, die Spieler altern nicht schneller.
- Verletzungen heilen über Nacht: Wer sich im Turnier verletzt, ist am nächsten Tag wieder fit – dein Verein verliert also niemanden für Wochen.
- Eigene Sperren: Karten zählen nur im Turnier – die dritte Gelbe und eine Gelb-Rote kosten je ein Spiel, eine Rote ein bis drei. Umgekehrt nimmt niemand eine Ligasperre mit ins Turnier.
- Neutraler Boden: Gespielt wird im Turnierstadion vor vollem Haus, ohne Heimvorteil und ohne Ticketeinnahmen.
- Getrennte Statistik: Turniertore zählen nicht für die Torjägerkrone, die Ligastatistiken oder den Ballon d'KoF – dafür gibt es eigene Turnier- und Länderspiel-Statistiken.
Was der Titel bringt
Getreu der No-Pay2win-Linie gibt es für den Turniersieg kein Geld – dafür Ruhm, der bleibt: Managerpunkte (250 für den Weltmeister, 150 für einen Kontinentaltitel), den Titel „Weltmeister" bzw. „Europameister" im Managerbüro und die drei neuen Abzeichen für Nationaltrainer, Kontinentalmeister und Weltmeistertrainer. Das Turnierarchiv mit Tabellen, Spielplan, Torjägern und Sünderkartei bleibt dauerhaft einsehbar, und jede Nation führt ihre eigene ewige Bilanz mit Titeln, Rekordspielern und Rekordergebnissen.
Jede Saison endet mit einem Turnier: gerade Saisons WM (32 Nationen), ungerade Kontinentalmeisterschaften. Qualifiziert wird über die Fünfjahreswertung, der 26er-Kader stellt sich automatisch auf. Nationaltrainer bewirbt man sich an den letzten drei Saisontagen – entschieden wird nach Ballon-d'KoF-Wertung. Die Turnierspiele lassen deinen Verein unberührt, bringen ihm aber 50.000 Abstellungsprämie je Nationalspieler und Turniertag. Der Titel zahlt in Managerpunkten und Abzeichen, nicht in Geld.