Nationalmannschaft & Turniere
Zum Auftakt jeder Saison ruht der Ligabetrieb für vier Tage – und die besten Spieler der Welt treffen sich zum großen Turnier. Deine Profis werden automatisch für ihr Heimatland nominiert, und wenn du willst, stehst du selbst an der Seitenlinie: Als Nationaltrainer stellst du auf, gibst die Taktik vor und kannst dir den Titel holen, den es sonst nirgends gibt.
Der Turnier-Rhythmus
Welches Turnier ansteht, hängt von der Saison ab – in allen Welten gleich:
- Gerade Saisons – die Weltmeisterschaft: 64 Nationen aus allen sechs Verbänden.
- Ungerade Saisons – die Kontinentalturniere: Europa-, Südamerika-, Nordamerika-, Asien-, Afrika- und Ozeanienmeisterschaft laufen parallel.
Das gilt auch für die reinen Europa-Welten, in denen nur europäische Vereine spielen: Auch dort gibt es alle sechs Kontinentalturniere und die WM. Unterschiede gibt es nur bei der Frage, wer sich qualifiziert – mehr dazu weiter unten.
Die Formate
| Turnier | Teilnehmer | Gruppenphase | K.-o.-Phase |
|---|---|---|---|
| Weltmeisterschaft | 64 | 16 Gruppen à 4, 3 Spieltage | Sechzehntelfinale → Finale (127 Spiele) |
| Europa, Afrika, Asien, Nordamerika | 16 | 4 Gruppen à 4, 3 Spieltage | Viertelfinale → Finale (31 Spiele) |
| Südamerika, Ozeanien | 10 | 2 Gruppen à 5, 5 Spieltage | direkt ins Halbfinale (23 Spiele) |
Weiter kommen überall die besten zwei jeder Gruppe. Dort entscheiden Punkte, dann die Tordifferenz, dann die Zahl der geschossenen Tore und zuletzt der direkte Vergleich. In der K.-o.-Runde geht es wie im Pokal weiter: Steht es nach 90 Minuten unentschieden, folgen Verlängerung und notfalls das Elfmeterschießen. Der Turnierbaum steht von Anfang an fest und ist gespreizt – Gruppengegner können sich frühestens im Finale wiedersehen. Ein Spiel um Platz 3 gibt es nicht.
Das komplette Turnier läuft in vier Tagen: an den Saisontagen 2 bis 5, jeweils um 11:00 und 18:30 Uhr. Die Liga pausiert in dieser Zeit – du musst dich also nie zwischen Klub und Nationalelf entscheiden. Bei der WM stehen dafür an jedem Tag zwei Runden an: am ersten Tag die Gruppenspieltage 1 und 2, am zweiten der dritte Gruppenspieltag und das Sechzehntelfinale, am dritten Achtel- und Viertelfinale, am vierten Halbfinale und Finale. Ausgelost wird in der Nacht zum ersten Saisontag, das Finale steigt immer am vierten Turniertag abends.
Wer sich qualifiziert
Es gibt keine Qualifikationsspiele: Über die Teilnahme entscheidet die Fünfjahreswertung der Länder – dieselbe Rechnung, die auch die internationalen Startplätze verteilt, gemessen über die fünf Saisons vor dem Turnier. Stichtag ist die Nacht zum 48. Saisontag, kurz bevor das Bewerbungsfenster für die Trainerposten öffnet.
Kontinentalturniere
Dabei sind die besten 16 bzw. 10 Nationen des jeweiligen Verbands. Haben in einem Verband zu wenige Nationen eine eigene Wertung – etwa in den Europa-Welten, wo außerhalb Europas keine Vereine spielen –, rücken die Nationen mit dem stärksten Spielerpool nach: gemessen am Schnitt ihrer 26 besten aktiven Spieler, sofern sie überhaupt 26 aktive Spieler haben.
Weltmeisterschaft
Bei der WM hat jeder Verband ein festes Kontingent:
| Verband | WM-Startplätze |
|---|---|
| Europa | 24 |
| Südamerika | 8 |
| Afrika | 8 |
| Asien | 8 |
| Nordamerika | 8 |
| Ozeanien | 8 |
Wie die Plätze vergeben werden, hängt vom Aufbau deiner Welt ab:
- Welten mit Vereinen aus allen Verbänden (Welt 1 und Welt 4): Jeder Verband schickt seine besten Nationen der Fünfjahreswertung.
- Europa-Welten (Welt 2 und Welt 3): Europa qualifiziert sich über die Fünfjahreswertung. Für die anderen Verbände gibt es dort keine Wertung, deshalb zählt das Kontinentalturnier der Vorsaison: Aus Südamerika und Ozeanien fahren die ersten vier beider Gruppen zur WM, aus Afrika, Asien und Nordamerika die ersten zwei jeder Gruppe – also alle Viertelfinalisten.
Fehlen irgendwo Plätze, etwa weil ein Kontinentalturnier ausgefallen ist, wird nach Fünfjahreswertung und Kaderstärke aufgefüllt.
Setztöpfe und Auslosung
Ausgelost wird über Setztöpfe, jede Gruppe bekommt aus jedem Topf genau ein Team. Bei den Kontinentalturnieren entscheidet die Reihenfolge der Fünfjahreswertung über den Topf. Bei der WM zählt dagegen die aktuelle Kaderstärke: der Schnitt der elf stärksten Spieler jeder Nation, über alle Verbände hinweg verglichen. Die 16 stärksten Nationen landen in Topf 1, die nächsten 16 in Topf 2 und so weiter. Zusätzlich dürfen bei der WM höchstens zwei europäische Mannschaften in derselben Gruppe stehen.
Der Kader
Nominiert wird automatisch: Jedes Land stellt einen 26er-Kader auf, positionsweise besetzt mit den stärksten Spielern seiner Staatsangehörigkeit – 3 Torhüter, 8 Verteidiger, 11 Mittelfeldspieler und 4 Stürmer. Bei gleicher Stärke hat der jüngere Spieler die Nase vorn. Voraussetzung ist ein laufender Vereinsvertrag: Wer vereinslos ist, wird nicht nominiert und verliert seinen Platz an den nächstbesten.
Der Kader wird zum Saisonstart und noch einmal zur Halbserie komplett neu gezogen; dazwischen rückt täglich nach, wer für einen vereinslos gewordenen Spieler infrage kommt. Ein Vereinswechsel schadet der Nominierung übrigens nicht. Du siehst den aktuellen Kader jederzeit im Nationalmannschafts-Screen, und in der Spielerakte deiner Profis taucht ein eigener Länderspiel-Block mit Einsätzen und Toren auf.
Eine Nominierung ist ein Qualitätssiegel – und bringt bares Geld: Für jeden abgestellten Nationalspieler bekommt sein Verein eine Abstellungsprämie von 50.000 pro Turniertag, über die vier Turniertage also 200.000 je Spieler. Gezahlt wird für die Nominierung, nicht für Einsätze – auch der dritte Torhüter bringt die volle Prämie. Wer viele Nationalspieler ausgebildet hat, verdient am Turnier kräftig mit, ohne selbst dabei zu sein.
Nationaltrainer werden
Die Traineramtszeit gilt immer für ein Turnier. Besetzt werden die Posten in den letzten drei Tagen der Vorsaison, in drei Runden mit steigender Freiheit:
| Runde | Worauf du dich bewerben kannst |
|---|---|
| Runde 1 | Nur auf das Land, in dem dein Verein spielt, sofern es beim Turnier dabei ist – das Heimatland hat Vorrang. |
| Runde 2 | Auf bis zu drei beliebige Nationen, die noch keinen Trainer haben. |
| Runde 3 | Noch einmal auf bis zu drei Nationen – alles, was dann noch frei ist. |
Jede Nacht entscheidet der Verband. Bewerben sich mehrere Manager auf dasselbe Land, gewinnt der mit der besten Ballon-d'KoF-Wertung als Manager; bei Gleichstand entscheiden die Managerpunkte und zuletzt das Los. Du kannst pro Saison nur eine Nationalmannschaft übernehmen – wer ein Land bekommt, dessen übrige Bewerbungen verfallen automatisch. Nationen ohne Bewerber spielen das Turnier im Automatikbetrieb.
Aufstellen & coachen
Als Nationaltrainer brauchst du keinen Extra-Screen: Die Länderspiele tauchen einfach in deiner gewohnten Aufstellung und Taktik auf – auf der Startseite ebenso wie im Spieltags-Ablauf. Weil in den Turniertagen kein Ligabetrieb läuft, kommen sich Verein und Nationalmannschaft dabei nie in die Quere. Du stellst aus dem 26er-Kader auf, wählst deine Formation und hinterlegst Ausrichtung, Einsatz, Härte und geplante Wechsel wie gewohnt.
Die Taktik-Kurven darfst du dabei aus deinem Vereinsalltag übernehmen – „Letzte laden" greift auf deine zuletzt gespeicherte Einstellung zurück. Die geplanten Wechsel bleiben dagegen getrennt: Nationalelf und Klub haben schließlich völlig verschiedene Kader. Stellst du gar nicht auf, übernimmt die Automatik ein ausgewogenes 4-4-2 aus den stärksten verfügbaren Spielern.
Was im Turnier anders ist
Länderspiele sind ein Wettbewerb für sich – sie sollen deinem Verein weder schaden noch heimlich Vorteile bringen:
- Keine Nebenwirkungen für den Klub: Frische, Kondition, Motivation und Training bleiben unberührt, die Spieler altern nicht schneller.
- Verletzungen heilen über Nacht: Wer sich im Turnier verletzt, ist am nächsten Tag wieder fit – dein Verein verliert also niemanden für Wochen.
- Eigene Sperren: Karten zählen nur im Turnier – die dritte Gelbe und eine Gelb-Rote kosten je ein Spiel, eine Rote ein bis drei. Umgekehrt nimmt niemand eine Ligasperre mit ins Turnier.
- Neutraler Boden: Gespielt wird im Turnierstadion vor vollem Haus, ohne Heimvorteil und ohne Ticketeinnahmen.
- Getrennte Statistik: Turniertore zählen nicht für die Torjägerkrone, die Ligastatistiken oder den Ballon d'KoF – dafür gibt es eigene Turnier- und Länderspiel-Statistiken.
Was der Titel bringt
Getreu der No-Pay2win-Linie gibt es für den Turniersieg kein Geld – dafür Ruhm, der bleibt: Managerpunkte (250 für den Weltmeister, 150 für einen Kontinentaltitel), den Titel „Weltmeister" bzw. „Europameister" im Managerbüro und die drei neuen Abzeichen für Nationaltrainer, Kontinentalmeister und Weltmeistertrainer. Das Turnierarchiv mit Tabellen, Spielplan, Torjägern und Sünderkartei bleibt dauerhaft einsehbar, und jede Nation führt ihre eigene ewige Bilanz mit Titeln, Rekordspielern und Rekordergebnissen.
Zu Beginn jeder Saison steigt ein Turnier: in geraden Saisons die WM mit 64 Nationen, in ungeraden die sechs Kontinentalmeisterschaften – in allen Welten. Qualifiziert wird über die Fünfjahreswertung; in den Europa-Welten kommen die WM-Teilnehmer außerhalb Europas aus den Kontinentalturnieren der Vorsaison. Der 26er-Kader stellt sich automatisch auf. Nationaltrainer bewirbt man sich an den letzten drei Saisontagen – entschieden wird nach Ballon-d'KoF-Wertung. Die Turnierspiele lassen deinen Verein unberührt, bringen ihm aber 50.000 Abstellungsprämie je Nationalspieler und Turniertag. Der Titel zahlt in Managerpunkten und Abzeichen, nicht in Geld.